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Rethnologie|Rethnology|Rêtnolojî:

Auf dem Bild sind einige gestapelte Bücher vor dunklem Hintergrund zu sehen. Es handelt sich um MEW Band 23, Die Abenteuer der Ware, la bibliografie de l'anarchie, Konterrevolution in Chile, Krise und Antisemitismus, Sowjetische Außenpolitik

1. Analytisch: Die Rückverfolgung ethnologischer, kulturobjektivistischer und kulturalistischer Spuren im hegemonialen Denken, in Institutionen und sozialen Praxen.

2. Praktisch: Dem Monster der kapitalistischen Moderne den kulturalistischen Zahn ziehen.

3. Strategisch: Ideologiekritischer Angriff auf Huntingtons „Clash of Civilizations“ und kulturalistische Interpretationen globaler Konflikte – Entlarvung des der interkulturellen Sozialpädagogik inhärenten Rassismus und Neoliberalismus – Solidarisierung mit emanzipatorischen Bewegungen global, insbesondere in sogenannten „Krisenregionen“ – vorantreiben einer wahrnehmbaren linken Position gegen Dschihadismus, Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus gleichermaßen – Klassensolidarität mit allen, die kämpfen, für fortschrittliche Krisenlösung jenseits von Kapitalismus, Nationalstaat und Patriarchat

4. Handwerklich: In Zeiten allumgreifender Entdifferenzierung – sprich dem Einreißen der Grenzen zwischen in der kapitalistischen Moderne entstandenen Sphären – will Rethnologie sich nicht auf ein „Handwerk“ oder eine „Methodik“ festlegen. Die Rethnologie macht alles, will nicht verzweifelt versuchen, eine Differenz zu konstruieren, indem sie sich eingrenzt. Das Ziehen des kulturalistischen Zahnes soll mittels (un-)wissenschaftlicher, kritischer, theoretischer, politaktivistischer, journalistischer, sozialarbeiterischer, künstlerischer, technischer Methoden und vieler mehr erfolgen.

5. Wer kann mitmachen? Alle, die wollen

6. Wie? Denkt euch was aus. Meldet euch per E-Mail an rethnologie@riseup.net, schreibt dem IfR über Diaspora*, folgt @rethnologie auf twitter.

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