Übersicht: Basiskategorien der Kritik der politischen Ökonomie

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Basiskategorien der Kritik der politischen Ökonomie nach Marx
WareGebrauchswertWertabstrakte ArbeitGeldFetischKapitalMehrwert

Eine Ware ist ein Gut, das produziert wird, um gegen andere Waren getauscht, d.h. i.d.R. auf dem Markt verkauft zu werden. Ob es sich hierbei um einen Gegenstand oder eine Dienstleistung handelt, spielt keine Rolle. Bei beiden handelt es sich gleichermaßen um Waren. Die kapitalistische Vergesellschaftung unterscheidet sich von den vorkapitalistischen Gesellschaft gerade dadurch, dass nahezu alle Güter als Waren produziert werden. In den vorkapitalistischen Gesellschaften war der Warentausch wenn überhaupt nur Nebeneffekt der Produktion – er wurde praktiziert, um überschüssige Güter loszuwerden und zu verteilen. Die Verteilung der Güter erfolgte meist über direkte Herrschaftsformen wie den Lehen. Aus der Tatsache, dass die in einer Gesellschaft produzierten Güter als Waren produziert werden folgen eine ganze Menge Konsequenzen, die in den anderen Abschnitten nach und nach thematisiert werden. Voraussetzung (- im idealen Durchschnitt -) einer warenproduzierenden Vergesellschaftung ist die Existenz von voneinander unabhängigen Privatproduzent_innen, die sich auf dem Markt als gleichberechtigte Handelspartner_innen gegenüber treten. Marx erklärt den Begriff der Ware wie folgt:

Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine „ungeheure Warensammlung“, die einzelne Ware als seine Elementarform. Unsere Untersuchung beginnt daher mit der Analyse der Ware. Die Ware ist zunächst ein äußerer Gegenstand, ein Ding, das durch seine Eigenschaften menschliche Bedürfnisse irgendeiner Art befriedigt. Die Natur dieser Bedürfnisse, ob sie z.B. dem Magen oder der Phantasie entspringen, ändert nichts an der Sache. Es handelt sich hier auch nicht darum, wie die Sache das menschliche Bedürfnis befriedigt, ob unmittelbar als Lebensmittel, d.h. als Gegenstand des Genusses, oder auf einem Umweg, als Produktionsmittel.

Quelle: Das Kapital Band I, mlwerke.de

Der Gebrauchswert der Ware ist mit ihrer stofflichen, bzw. ideellen Gestalt verbunden. Er bezeichnet den qualitativen Nutzen einer Ware für ihre_n Konsument_in. Er ist nicht quantifizierbar und folglich auch nicht mit dem Gebrauchswert anderer Waren vergleichbar. Ferner hängt der Gebrauchswert der Ware vom jeweiligen Kontext ab. Für einen Privathaushalt, der bereits über einen Herd verfügt, würde die Inbesitznahme von 1, 2, 3, 4 … weiteren Herde keinen erweiterten Gebrauchswert generieren. Für diesen Haushalt hätten 5 Herde keinen größeren Gebrauchswert als 1 Herd. Ein_e Händler_in hingegen könnte durchaus mehr mit 5 Herden als mit einem anfangen, weil er_sie die Herde verkaufen wollen würde und damit Geld verdiente. In diesem Fall bestünde der Gebrauchswert der Herde gerade in ihrem Tausch-Wert. In Marx‘ Worten:

Die Nützlichkeit eines Dings macht es zum Gebrauchswert. Aber diese Nützlichkeit schwebt nicht in der Luft. Durch die Eigenschaften des Warenkörpers bedingt, existiert sie nicht ohne denselben. Der Warenkörper selbst, wie Eisen, Weizen, Diamant usw., ist daher ein Gebrauchswert oder Gut. Dieser sein Charakter hängt nicht davon ab, ob die Aneignung seiner Gebrauchseigenschaften dem Menschen viel oder wenig Arbeit kostet. Bei Betrachtung der Gebrauchswerte wird stets ihre quantitative Bestimmtheit vorausgesetzt, wie Dutzend Uhren, Elle Leinwand, Tonne Eisen usw. Die Gebrauchswerte der Waren liefern das Material einer eignen Disziplin, der Warenkunde. Der Gebrauchswert verwirklicht sich nur im Gebrauch oder der Konsumtion. Gebrauchswerte bilden den stofflichen Inhalt des Reichtums, welches immer seine gesellschaftliche Form sei. In der von uns zu betrachtenden Gesellschaftsform bilden sie zugleich die stofflichen Träger des – Tauschwerts.

Quelle: Das Kapital Band I, mlwerke.de

Der Wert (auch als Tauschwert bezeichnet) ist Ausdruck dessen, wogegen eine Ware auf dem Markt austauschbar ist. Ist eine Gießkanne beispielsweise (allgemein) austauschbar gegen zwei Bilderrahmen, dann ist eine Gießkanne zwei Bilderrahmen wert. Umgekehrt muss notwendiger Weise das gleiche gelten: zwei Bilderrahmen wären dann eine Gießkanne wert. Aber wodurch entsteht dieser Wert, der allen Waren anzuhaften scheint. Marx befasst sich mit diesem ‚Rätsel‘ näher:

Nehmen wir ferner zwei Waren, z.B. Weizen und Eisen. Welches immer ihr Austauschverhältnis, es ist stets darstellbar in einer Gleichung, worin ein gegebenes Quantum Weizen irgendeinem Quantum Eisen gleichgesetzt wird, z.B. 1 Quarter Weizen = a Ztr. Eisen. Was besagt diese Gleichung? daß ein Gemeinsames von derselben Größe in zwei verschiednen Dingen existiert, in 1 Quarter Weizen und ebenfalls in a Ztr. Eisen. Beide sind also gleich einem Dritten, das an und für sich weder das eine noch das andere ist. Jedes der beiden, soweit es Tauschwert, muß also auf dies Dritte reduzierbar sein. Ein einfaches geometrisches Beispiel veranschauliche dies. Um den Flächeninhalt aller gradlinigen Figuren zu bestimmen und zu vergleichen, löst man sie in Dreiecke auf. Das Dreieck selbst reduziert man auf einen von seiner sichtbaren Figur ganz verschiednen Ausdruck – das halbe Produkt seiner Grundlinie mit seiner Höhe. Ebenso sind die Tauschwerte der Waren zu reduzieren auf ein Gemeinsames, wovon sie ein Mehr oder Minder darstellen.

Quelle: Das Kapital Band I, mlwerke.de
Der Wert verschiedener Waren ist also quantifizierbar und muss qualitativ gleich sein, wenn eine Vergleichbarkeit möglich sein soll. Dies steht vollkommen im Gegensatz zum Gebrauchswert verschiedener Waren, der nicht quantifizierbar und schon gar nicht vergleichbar ist. Gebrauchswert und Wert sind folglich vollkommen verschiedenen voneinander. Die logische Gemeinsamkeit aller Waren liegt nicht in ihrer stofflichen Gestalt, sondern in ihrer Eigenschaft als Produkte menschlicher Arbeit:

Als Gebrauchswerte sind die Waren vor allem verschiedner Qualität, als Tauschwerte können sie nur verschiedner Quantität sein, enthalten also kein Atom Gebrauchswert. Sieht man nun vom Gebrauchswert der Warenkörper ab, so bleibt ihnen nur noch eine Eigenschaft, die von Arbeitsprodukten. Jedoch ist uns auch das Arbeitsprodukt bereits in der Hand verwandelt. Abstrahieren wir von seinem Gebrauchswert, so abstrahieren wir auch von den körperlichen Bestandteilen und Formen, die es zum Gebrauchswert machen. Es ist nicht länger Tisch oder Haus oder Garn oder sonst ein nützlich. Alle seine sinnlichen Beschaffenheiten sind ausgelöscht. Es ist auch nicht länger das Produkt der Tischlerarbeit oder der Bauarbeit oder der Spinnarbeit oder sonst einer bestimmten produktiven Arbeit. Mit dem nützlichen Charakter der Arbeitsprodukte verschwindet der nützlicher Charakter der in ihnen dargestellten Arbeiten, es verschwinden also auch die verschiedenen konkreten Formen dieser Arbeiten, sie unterscheiden sich nicht länger, sondern sind allzusamt reduziert auf gleiche menschliche Arbeit, abstrakt menschliche Arbeit.

Quelle: Das Kapital Band I, mlwerke.de
Für Marx ist die Substanz der Werts also abstrakt menschliche Arbeit.

Abstrakte Arbeit, wie bereits dargelegt, die Wertsubstanz dar. Der Wert entsteht dadurch, dass voneinenander unabhängige Privatproduzent_innen auf dem Markt ihre Waren tauschen. Dabei geschieht (bewusst oder unbewusst spielt dabei keine Rolle) eine Gleichsetzung der in den miteinander ausgetauschten Waren vergegenständlichten Quanten abstrakter Arbeit.

Abstrakte Arbeit bedeutet, dass es wie auch beim Wert, keine Rolle spielt, welche Arbeit konkret durchgeführt wird. Ob genäht, gebaut, gezimmert, frisiert, programmiert, geschrieben oder gecoacht wird, ist egal. Entscheidend ist, dass menschliche Arbeitskraft in die Produktion der Ware investiert werden musste. Wie jedoch ist abstrakte Arbeit quantifizierbar?

Die Quantität der Arbeit selbst mißt sich an ihrer Zeitdauer, und die Arbeitszeit besitzt wieder ihren Maßstab an bestimmten Zeitteilen, wie Stunde, Tag usw.

Quelle: Das Kapital Band I, mlwerke.de
Daraus folgt jedoch nicht, dass der Wert einer einzelnen Ware steigen würde, wenn beispielweise langsamer gearbeitet werden würde. Der Wert ist nichts, was der einzelnen Ware anhaftet und auch die abstrakte Arbeit ist kein isolierbarer Vorgang. Auch wenn Marx sich immer wieder um anschauliche Beispiele bemüht: es geht hier um gesellschaftliche Verhältnisse. Daraus folgt in diesem Zusammenhang, dass die Wertsubstanz die durchschnittlich gesellschaftlich notwendige Abstrakte Arbeit bemessen in Zeitdauer ist. Wenn also eine Technik gesellschaftlich verfügbar ist, die es ermöglicht, eine bestimmte Warensorte in weniger Zeit zu produzieren, dann erst sinkt auch der Wert. Wenn jedoch einelne Arbeiter_innen an einem bestimmten Tag zufällig schneller arbeiten, dann spart daran zwar die_der einzelne Kapitalist_in, aber der Wert der Ware sinkt dadurch nicht. Marx drückt es im „Kapital“ ein wenig anschaulicher aus:

Es könnte scheinen, daß, wenn der Wert einer Ware durch das während ihrer Produktion verausgabte Arbeitsquantum bestimmt ist, je fauler oder ungeschickter ein Mann, desto wertvoller seine Ware, weil er desto mehr Zeit zu ihrer Verfertigung braucht. Die Arbeit jedoch, welche die Substanz der Werte bildet, ist gleiche menschliche Arbeit, Verausgabung derselben menschlichen Arbeitskraft. Die gesamte Arbeitskraft der Gesellschaft, die sich in den Werten der Warenwelt darstellt, gilt hier als eine und dieselbe menschliche Arbeitskraft, obgleich sie aus zahllosen individuellen Arbeitskräften besteht. Jede dieser individuellen Arbeitskräfte ist dieselbe menschliche Arbeitskraft wie die andere, soweit sie den Charakter einer gesellschaftlichen Durchschnitts-Arbeitskraft besitzt und als solche gesellschaftliche Durchschnitts-Arbeitskraft wirkt, also in der Produktion einer Ware auch nur die im Durchschnitt notwendige oder gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit braucht. Gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit ist Arbeitszeit, erheischt, um irgendeinen Gebrauchswert mit den vorhandenen gesellschaftlich-normalen Produktionsbedingungen und dem gesellschaftlichen Durchschnittsgrad von Geschick und Intensität der Arbeit darzustellen. Nach der Einführung des Dampfwebstuhls in England z.B. genügte vielleicht halb so viel Arbeit als vorher, um ein gegebenes Quantum Garn in Gewebe zu verwandeln. Der englische Handweber brauchte zu dieser Verwandlung in der Tat nach wie vor dieselbe Arbeitszeit, aber das Produkt seiner individuellen Arbeitsstunde stellte jetzt nur noch eine halbe gesellschaftliche Arbeitsstunde dar und fiel daher auf die Hälfte seines frühern Werts. Es ist also nur das Quantum gesellschaftlich notwendiger Arbeit oder die zur Herstellung eines Gebrauchswerts gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit, welche seine Wertgröße bestimmt. Die einzelne Ware gilt hier überhaupt als Durchschnittsexemplar ihrer Art. Waren, worin gleich große Arbeitsquanta enthalten sind oder die in derselben Arbeitszeit hergestellt werden können, haben daher dieselbe Wertgröße. Der Wert einer Ware verhält sich zum Wert jeder andren Ware wie die zur Produktion der einen notwendige Arbeitszeit zu der für die Produktion der andren notwendigen Arbeitszeit. ‚Als Werte sind alle Waren nur bestimmte Maße festgeronnener Arbeitszeit.‘

Quelle: Das Kapital Band I, mlwerke.de

Geld ist der Ausdruck der allgemeinen Wertform. Im Kapitalismus wird nach dem Prinzip des Äquivalententauschs verfahren, das bedeutet, zwei miteinander getauschte Waren sind (im idealen Durchschnitt) gleich-wertig. Daraus folgt, dass ein allgemeiner Austausch gleichwertiger Waren gegen gleichwertige Waren möglich ist. Wenn ein Haarschnitt so viel wert ist, wie eine Dose Pfefferspray und eine Dose Pfefferspray so viel wert ist wie zwei mal Pommes mit Currywurst und zwei Mal Pommes mit Currywurst so viel wert ist wie zwei Fahrten mit der U-Bahn, dann sind alle diese Waren so viel wert wie zwei Fahrten mit der U-Bahn. Daraus folgt, dass es bei allgemeinem Warentausch auch eine allgemeine Wertform geben muss, die universell Gültigkeit hat. Diese allgemeine Wertform drückt sich in einem allgemeinen Äquivalent, einer Geldware aus. Zu Marx‘ Zeiten war die Geldware noch Gold:

Gold tritt den andren Waren nur als Geld gegenüber, weil es ihnen bereits zuvor als Ware gegenüberstand. Gleich allen andren Waren funktionierte es auch als Äquivalent, sei es als einzelnes Äquivalent in vereinzelten Austauschakten, sei es als besondres Äquivalent neben andren Warenäquivalenten. Nach und nach funktionierte es in engeren oder weiteren Kreisen als allgemeines Äquivalent. Sobald es das Monopol dieser Stelle im Wertausdruck der Warenwelt erobert hat, wird es Geldware, und erst von dem Augenblick, wo es bereits Geldware geworden ist, unterscheidet sich Form IV von Form III, oder ist die allgemeine Wertform verwandelt in die Geldform.

Quelle: Das Kapital Band I, mlwerke.de
Die Menge Geld, die für eine Ware auf dem Markt verlangt wird, nennen wir „ihren“ Preis. Der Preis ist logisch im Wert verwurzelt, ist mit diesem aber nicht identisch. Der Wert ist bei Marx wie bereits dargelegt die durchschnittlich gesellschaftlich notwendig für die Produktion einer Ware aufzuwendende abstrakte Arbeit gemessen in Zeit. Da der Wert von ausgebildeter Arbeit höher ist, als von „einfacher“ Arbeit und da eine Ware meist einem hochkomplexen Produktionsprozess in der Massenproduktion unterworfen ist, ist es nicht möglich, den Wert konkret zu errechnen. Es ist vielemehr eine Basiskategorie der kapitalistischen Gesellschaft in ihrem idealen Durchschnitt, die zwar nie an der Oberfläche zu Tage tritt, aber dennoch große Wirkungsmacht besitzt.

Der Begriff des „Fetisch“ bezeichnet bei Marx ein notwendig falsches Bewusstsein, das durch die warenförmige Vergesellschaftung im Kapitalismus hervorgebracht wird. Notwendig falsch bedeutet, dass dieses Bewusstsein zwar falschen Annahmen unterliegt, dass diese falschen Annahmen jedoch nicht auf einem einfach Irrtum basieren, sondern durch das Eingebunden-Sein des Individuums in die kapitalistische Gesellschaft entstehen. Wie das genau funktioniert, werden wir uns in diesem Tab ansehen. Zuvor noch der Hinweis darauf, dass der Fetisch-Begriff bei Marx auf den Fetisch der Naturreligionen referiert, einen religiösen Glauben, in dem Gegenständen übernatürliche Eigenschaften zugeschrieben wurden.
Worauf bezieht sich überhaupt der Marx’sche Fetisch und wie entsteht das notwendig falsche Bewusstsein? Es geht bei Marx genauer gesagt um den „Fetischcharakter der Ware“, der aus den bereits dargelegten Eigenschaften der Warenform im Kapitalismus entspringt. Den kapitalistischen Subjekten, die Marktteilnehmer_innen, erscheint der Wert nämlich als etwas, das der einzelnen Ware anhafte. Dieses Bewusstsein ist genauso falsch wie notwendig. Es ist falsch, weil der Wert keineswegs der Ware anhaftet. Der Wert entsteht durch die Gleich-Setzung zweier qualitativ verschiedener Waren auf dem Markt, seine Substanz ist die in den Waren vergegenständlichte geronnene abstrakte Arbeit. In anderen Worten ist der Wert stellt der Wert also kein Verhältnis zwischen den ausgetauschten Dingen, sondern ein Verhältnis zwischen Menschen. Er setzt von einander unabhängigge Privatarbeiten miteinander ins Verhältnis, ist folglich ein gesellschaftliches Verhältnis und haftet nicht der Ware an.
Dieses Bewusstsein ist jedoch notwendig, da dieses gesellschaftliche Verhältnis im Warentausch unsichtbar wird. Der Preis, der reale Ausdruck des Werts, wird letzten Endes von den Tauschenden bestimmt. Diese haben bereits eine bestimmte Vorstellung davon, was ihnen eine Ware „wert“ ist, die meist auf die stofflichen oder nützlichen Eigenschaften der Ware bezogen ist. In ihrem eigenen Interesse ist es auch sinnvoll, eine solche Vorstellung vom Wert zu haben, denn die Marktteilnehmer_innen müssen darauf achten, nicht mehr als notwendig für eine Ware auszugeben und nur solche Waren zu kaufen, die sie auch brauchen. Das bedeutet keinesfalls, dass es aus dem Kapitalismus heraus unmöglich ist, die kapitalistischen Mechanismen nachzuvollziehen – die Art und Weise der kapitalistischen Vergesellschaftung als solche täuscht nur zunächst über ihre Mechanismen hinweg. Marx erklärt den Fetisch wie folgt:

Die Menschen beziehen also ihre Arbeitsprodukte nicht aufeinander als Werte, weil diese Sachen ihnen als bloß sachliche Hüllen gleichartig menschlicher Arbeit gelten. Umgekehrt. Indem sie ihre verschiedenartigen Produkte einander im Austausch als Werte gleichsetzen, setzen sie ihre verschiednen Arbeiten einander als menschliche Arbeit gleich. Sie wissen das nicht, aber sie tun es.(27) Es steht daher dem Werte nicht auf der Stirn geschrieben, was er ist. Der Wert verwandelt vielmehr jedes Arbeitsprodukt in eine gesellschaftliche Hieroglyphe. Später suchen die Menschen den Sinn der Hieroglyphe zu entziffern, hinter das Geheimnis ihres eignen gesellschaftlichen Produkts zu kommen, denn die Bestimmung der Gebrauchsgegenstände als Werte ist ihr gesellschaftliches Produkt so gut wie die Sprache. Die späte wissenschaftliche Entdeckung, daß die Arbeitsprodukte, soweit sie Werte, bloß sachliche Ausdrücke der in ihrer Produktion verausgabten menschlichen Arbeit sind, macht Epoche in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit, aber verscheucht keineswegs den gegenständlichen Schein der gesellschaftlichen Charakter der Arbeit. Was nur für diese besondre Produktionsform, die Warenproduktion, gültig ist, daß nämlich der spezifisch gesellschaftliche Charakter der voneinander unabhängigen Privatarbeiten in ihrer Gleichheit als menschliche Arbeit besteht und die Form des Wertcharakters der Arbeitsprodukte annimmt, erscheint, vor wie nach jener Entdeckung, den in den Verhältnissen der Warenproduktion Befangenen ebenso endgültig, als daß die wissenschaftliche Zersetzung der Luft in ihre Elemente die Luftform als eine physikalische Körperform fortbestehn läßt.

Quelle: Das Kapital Band I, mlwerke.de

Kapital ist sich verwertender Wert oder anders ausgedrückt: alle Waren und alles Geld, welche(s) zwecks der Vermehrung des Werts eingesetzt wird, ist Kapital. Wie bereits der Begriff des „Kapitalismus“ nahe legt, wird unter kapitalistischen Verhältnissen die Vergesellschaftung maßgeblich durch das Kapital, also durch die Verwertung des Werts, hergestellt. Diese Definition ist einfach zu verstehen. Aber wo liegt der logische Zusammenhang zwischen Wert und Kapital? Wieso ist eine Vergesellschaftungsweise, die auf dem Tausch von Waren basiert, eine kapital-istische Gesellschaft? Marx erläutert es folgender Maßen:

Die unmittelbare Form der Warenzirkulation ist W = G = W, Verwandlung von Ware in Geld und Rückverwandlung von Geld in Ware, verkaufen um zu kaufen. Neben dieser Form finden wir aber eine zweite, spezifisch unterschiedne vor, die Form G = W = G, Verwandlung von Geld in Ware und Rückverwandlung von Ware in Geld, kaufen um zu verkaufen. Geld, das in seiner Bewegung diese letztre Zirkulation beschreibt, verwandelt sich in Kapital, wird Kapital und ist schon seiner Bestimmung nach Kapital.

Quelle: Das Kapital Band I, mlwerke.de
In einer Gesellschaft, in der weit überwiegende Teil der Güterproduktion die Form der Warenproduktion angenommen hat, werden logischer Weise nicht nur Waren verkauft, um Geld zum Kauf von anderen Waren zu erhalten (gängigstes Beispiel: die Arbeiterin, die ihre Arbeitskraft verkauft, um mit dem verdienten Geld wiederum Wohnraum, Lebensmittel, Mobilität, etc. einzukaufen). Es muss auch notwendiger Weise Geld ausgegeben werden, um Waren einzukaufen, die dann zu neuen Waren weiterverarbeitet werden, um diese wiederum auf dem Markt zu verkaufen. Warentausch ist nur möglich, wenn es eine Produktion von Waren gibt. Im Rahmen dieser Produktion findet die oben erwähnte Wertverwertung statt. Der_die Kapitalist_in muss einen Mehrwert erzielen, das bedeutet, dass er_sie mehr Geld mit dem Verkauf der neu gefertigten Ware einnehmen muss, als er_sie anfangs für die in der neuen Ware verarbeiteten Waren ausgegeben hat. Wäre das nicht so, würde sich die Frage stellen, warum überhaupt jemand Waren produzieren und auf den Markt bringen soll. Schließlich ist steckt in jedem Kauf von Waren, um diese später wieder zu verkaufen das Risiko, dass man keine entsprechende Nachfrage findet, sein investiertes Geld also verliert. Dieses Risiko lohnt sich nur dann einzugehen, wenn man die Möglichkeit sieht, sein Geld zu vermehren.

Kaufen, um zu verkaufen, oder vollständiger, kaufen, um teurer zu verkaufen, G – W – G‘, scheint zwar nur einer Art des Kapitals, dem Kaufmannskapital, eigentümliche Form. Aber auch das industrielle Kapital ist Geld, das sich im Ware verwandelt und durch den Verkauf der Ware in mehr Geld rückverwandelt. Akte, die etwa zwischen dem Kauf und dem Verkaufe, außerhalb der Zirkulationssphäre, vorgehn, ändern nichts an dieser Form der Bewegung. In dem zinstragenden Kapital endlich stellt sich die Zirkulation G – W – G‘ abgekürzt dar, in ihrem Resultat ohne die Vermittlung, sozusagen im Lapidarstil, als G – G‘, Geld, das gleich mehr Geld, Wert, der größer als er selbst ist. In der Tat also ist G – W – G‘ die allgemeine Formel des Kapitals, wie es unmittelbar in der Zirkulationssphäre erscheint.

Quelle: Das Kapital Band I, mlwerke.de
An dieser Stelle erscheint ein logisches Problem. Beim Warentausch handelt es sich um einen Äquivalententausch. Waren, die miteinander getauscht werden, müssen einen äquivalenten (einen gleichen) Wert haben, sie sind gleich-wertig. Wären sie das nicht, wäre eine_r der beiden Tauschenden über den Tisch gezogen worden, weil er_sie eine weniger wertvolle Ware (oder zu wenig Geld) erhalten hat, als er_sie abgegeben hat. Wie ist es also möglich, das unter den Bedingungen des Äquivalententauschs Waren eingekauft und für mehr Geld wieder verkauft werden können? Zur Beantwortung dieser Frage, müssen wir uns den Mehrwert einmal genauer ansehen.

Der Mehrwert ist, wie im Tab Kapital dargestellt wurde, ein notwendiger Bestandteil der Warenzirkulation. Ohne ihn würde die Zirkulation nicht stattfinden, da der Mehrwert den Antrieb für den Kauf von Waren zwecks der Produktion einer neuen Ware ist. Allerdings stellt sich die Frage, wie unter Bedingung des Äquivalententauschs, also des Tausch gleich-wertiger Waren, überhaupt ein Mehrwert erzielt werden kann, ohne eine_n der Tauschenden über den Tisch zu ziehen. Wie wird es möglich, dass Kapitalist_innen Geld in Waren investieren, die in der Produktion zu neuen Waren werden und diese mehr wert sind als ihre Bestandteile? Was ist die Quelle des Mehrwerts?

Die Wertverändrung des Geldes, das sich in Kapital verwandeln soll, kann nicht an diesem Geld selbst vorgehn, denn als Kaufmittel und als Zahlungsmittel realisiert es nur den Preis der Ware, die es kauft oder zahlt, während es, in seiner eignen Form verharrend, zum Petrefakt von gleichbleibender Wertgröße erstarrt. Ebensowenig kann die Veränderung aus dem zweiten Zirkulationsakt, dem Wiederverkauf der Ware, entspringen, denn dieser Akt verwandelt die Ware bloß aus der Naturalform zurück in die Geldform. Die Veränderung muß sich also zutragen mit der Ware, die im ersten Akt G – W gekauft wird, aber nicht mit ihrem Wert, denn es werden Äquivalente ausgetauscht, die Ware wird zu ihrem Werte bezahlt. Die Veränderung kann also nur entspringen aus ihrem Gebrauchswert als solchem, d.h. aus ihrem Verbrauch. Um aus dem Verbrauch einer Ware Wert herauszuziehn, müßte unser Geldbesitzer so glücklich sein, innerhalb der Zirkulationssphäre, auf dem Markt, eine Ware zu entdecken, deren Gebrauchswert selbst die eigentümliche Beschaffenheit besäße, Quelle von Wert zu sein, deren wirklicher Verbrauch also selbst Vergegenständlichung von Arbeit wäre, daher Wertschöpfung. Und der Geldbesitzer findet auf dem Markt eine solche spezifische Ware vor – das Arbeitsvermögen oder die Arbeitskraft.

Quelle: Das Kapital Band I, mlwerke.de
Marx‘ These ist: die Arbeitskraft ist die Quelle des Mehrwerts. Wenn ein_e Kapitalistin die Bewegung G – W – G‘ vollziehen will, so muss sie_er zunächst die folgenden Waren erwerben: Rohstoffe, Produktionsmittel und die Ware Arbeitskraft. Die Rohstoffe werden in der neuen Ware verarbeitet, die Produktionsmittel sind Maschinen, Gebäude oder Werkzeuge, die zu dieser Verarbeitung benötigt werden. Ihr Wert fließt fließt logischer Weise in den Wert der neuen Ware ein – mehr aber nicht. Würde unsere Kapitalist_in weniger Geld für Rohstoffe und Produktionsmittel ausgeben, als er_sie beim Weiterverkauft einnimmt, so würde sie die Rohstoffe und Produktionsmittel entweder unter Wert kaufen, oder über Wert verkaufen. Dabei müssten entweder der_die Produzent_in von Rohstoffen oder Produktionsmitteln, oder aber der_die Käuferin der neuen Ware übers Ohr gehauen werden. Übrig bleibt die Arbeitskraft als mögliche Quelle des Mehrwertes. Der Wert, der unserer Ware durch die eingekaufte Arbeitskraft neu hinzugesetzt wird, müsste als der Wert der eingekauften Arbeitskraft selbst. Wie wäre das möglich? Um das zu beantworten, ist es notwendig, sich anzusehen, worin der Wert der Arbeitskraft überhaupt besteht.

Der Wert der Arbeitskraft, gleich dem jeder andren Ware, ist bestimmt durch die zur Produktion, also auch Reproduktion, dieses spezifischen Artikels notwendige Arbeitszeit. So sie Wert, repräsentiert die Arbeitskraft selbst nur ein bestimmtes Quantum in ihr vergegenständlichter gesellschaftlicher Durchschnittsarbeit. Die Arbeitskraft existiert nur als Anlage des lebendigen Individuums. Ihre Produktion setzt also seine Existenz voraus. Die Existenz des Individuums gegeben, besteht die Produktion der Arbeitskraft in seiner eignen Reproduktion oder Erhaltung. Zu seiner Erhaltung bedarf das lebendige Individuum einer gewissen Summe von Lebensmitteln. Die zur Produktion der Arbeitskraft notwendige Arbeitszeit löst sich also auf in die zur Produktion dieser Lebensmittel notwendige Arbeitszeit, oder der Wert der Arbeitskraft ist der Wert der zur Erhaltung ihres Besitzers notwendigen Lebensmittel. Die Arbeitskraft verwirklicht sich jedoch nur durch ihre Äußerung, betätigt sich nur in der Arbeit. Durch ihre Betätigung, die Arbeit, wird aber ein bestimmtes Quantum von menschlichem Muskel, Nerv, Hirn usw. verausgabt, das wieder ersetzt werden muß. Diese vermehrte Ausgabe bedingt eine vermehrte Einnahme. Wenn der Eigentümer der Arbeitskraft heute gearbeitet hat, muß er denselben Prozeß morgen unter denselben Bedingungen von Kraft und Gesundheit wiederholen können. Die Summe der Lebensmittel muß also hinreichen, das arbeitende Individuum als arbeitendes Individuum in seinem normalen Lebenszustand zu erhalten. Die natürlichen Bedürfnisse selbst, wie Nahrung, Kleidung, Heizung, Wohnung usw., sind verschieden je nach den klimatischen und andren natürlichen Eigentümlichkeiten eines Landes. Andrerseits ist der Umfang sog. notwendiger Bedürfnisse, wie die Art ihrer Befriedigung, selbst ein historisches Produkt und hängt daher großenteils von der Kulturstufe eines Landes, unter andrem auch wesentlich davon ab, unter welchen Bedingungen, und daher mit welchen Gewohnheiten und Lebensansprüchen die Klasse der freien Arbeiter sich gebildet hat. Im Gegensatz zu den andren Waren enthält also die Wertbestimmung der Arbeitskraft ein historisches und moralisches Element. Für ein bestimmtes Land, zu einer bestimmten Periode jedoch, ist der Durchschnitts-Umkreis der notwendigen Lebensmittel gegeben.

Quelle: Das Kapital Band I, mlwerke.de
Was Marx an dieser Stelle lang und im Detail erläutert ist, dass der Wert der Ware Arbeitskraft im Wert der zu ihrer Reproduktion notwendigen Waren besteht. Das bedeutet im Wert von Lebensmitteln, Wohnraum und je nach sozialen Bedingungen notwendigen infrastrukturellen und kulturellen Produkten. Der_die Kapitalist_in muss die Arbeiter_innen nicht über den Tisch ziehen, um einen Mehrwert zu erzielen. Dass dies in der Praxis oftmals der Fall ist, hat mit den im Kapitalismus bestehenden Herrschaftsverhältnissen zu tun, leitet sich aber nicht unmittelbar aus der Logik der Mehrwertproduktion ab. In dem Moment, wo der_die Kapitalist_in die Arbeitskraft von Arbeiter_innen zu ihrem Wert kauft, ist die_der Kapitalist_in Eigentümer_in dieser Arbeitskraft. Das bedeutet, er_sie hat das Recht, diese Arbeitskraft so anzuwenden, wie er_sie es für richtig hält (im real existierenden Kapitalismus wird dieses Recht durch Gesetze und Abkommen mit den Gewerkschaften eingeschränkt). Wenn also zum Beispiel zur Reproduktion der Arbeitskraft eine_r Arbeiter_in pro Tag 3 Stunden Arbeitskraft notwendig sind, dann kann der_die Kapitalist_in diese Arbeitskraft zum Beispiel 6 Stunden lang anwenden. Dadurch entsteht für die_den Kapitalist_in ein Mehrwert von 3 Stunden – insofern er_sie die neue Ware auf dem Markt verkaufen kann.

Sehn wir näher zu. Der Tageswert der Arbeitskraft betrug 3 sh., weil in ihr selbst ein halber Arbeitstag vergegenständlicht ist, d.h. weil die täglich zur Produktion der Arbeitskraft nötigen Lebensmittel einen halben Arbeitstag kosten. Aber die vergangne Arbeit, die in der Arbeitskraft steckt, und die lebendige Arbeit, die sie leisten kann, ihre täglichen Erhaltungskosten und ihre tägliche Verausgabung, sind zwei ganz verschiedne Größen. Die erstere bestimmt ihren Tauschwert, die andre bildet ihren Gebrauchswert. Daß ein halber Arbeitstag nötig, um ihn während 24 Stunden am Leben zu erhalten, hindert den Arbeiter keineswegs, einen ganzen Tag zu arbeiten. Der Wert der Arbeitskraft und ihre Verwertung im Arbeitsprozeß sind also zwei verschiedne Größen. Diese Wertdifferenz hatte der Kapitalist im Auge, als er die Arbeitskraft kaufte. Ihre nützliche Eigenschaft, Garn oder Stiefel zu machen, war nur eine conditio sine qua non, weil Arbeit in nützlicher Form verausgabt werden muß, um Wert zu bilden. Was aber entschied, war spezifische Gebrauchswert dieser Ware, Quelle von Wert zu sein und von mehr Wert, als sie selbst hat. Dies ist der spezifische Dienst, den der Kapitalist von ihr erwartet. Und er verfährt dabei den ewigen Gesetzen des Warenaustausches gemäß. In der Tat, der Verkäufer der Arbeitskraft, wie der Verkäufer jeder andren Ware, realisiert ihren Tauschwert und veräußert ihren Gebrauchswert. Er kann den einen nicht erhalten, ohne den andren wegzugeben. Der Gebrauchswert der Arbeitskraft, die Arbeit selbst, gehört ebensowenig ihrem Verkäufer, wie der Gebrauchswert des verkauften Öls dem Ölhändler. Der Geldbesitzer hat den Tageswert der Arbeitskraft gezahlt; ihm gehört daher ihr Gebrauch während des Tages, die tagelange Arbeit. Der Umstand, daß die tägliche Erhaltung der Arbeitskraft nur einen halben Arbeitstag kostet, obgleich die Arbeitskraft einen ganzen Tag wirken, arbeiten kann, daß daher der Wert, den ihr Gebrauch während eines Tags schafft, doppelt so groß ist als ihr eigner Tageswert, ist ein besondres Glück für den Käufer, aber durchaus kein Unrecht gegen den Verkäufer. Unser Kapitalist hat den Kasus, der ihn lachen macht, vorgesehn. Der Arbeiter findet daher in der Werkstätte die nötigen Produktionsmittel nicht nur für einen sechsstündigen, sondern für einen zwölfstündigen Arbeitsprozeß. Saugten 10 Pfund Baumwolle 6 Arbeitsstunden ein und verwandelten sich in 10 Pfund Garn, so werden 20 Pfund Baumwolle 12 Arbeitsstunden einsaugen und in 20 Pfund Garn verwandelt. Betrachten wir das Produkt des verlängerten Arbeitsprozesses. In den 20 Pfund Garn sind jetzt 5 Arbeitstage vergegenständlicht, 4 in der verzehrten Baumwoll- und Spindelmasse, 1 von der Baumwolle eingesaugt während des Spinnprozesses. Der Goldausdruck von 5 Arbeitstagen ist aber 30 sh. oder 1 Pfd.St. 10 sh. Dies also der Preis der 20 Pfund Garn. Das Pfund Garn kostet nach wie vor 1 sh. 6 d. Aber die Wertsumme der in den Prozeß geworfenen Waren betrug 27 sh. Der Wert des Garns beträgt 30 sh. Der Wert des Produkts ist um 1/9 gewachsen über den zu seiner Produktion vorgeschoßnen Wert. So haben sich 27 sh. in 30 sh. verwandelt. Sie haben einen Mehrwert von 3 sh. gesetzt. Das Kunststück ist endlich gelungen. Geld ist in Kapital verwandelt.

Quelle: Das Kapital Band I, mlwerke.de

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